Haus der Völker – das andere Museum
Museum für Kunst und Ethnographie
Das Haus der Völker wurde im Jahre 1995 als eine Innitiative des Afrikakenners Gert Chesi gegründet. In vierzig Jahen hat er mehr als 1.000 Exponate, die den Bestand des Hauses bilden, gesammelt. Es entstand ein Ort der Begegnung, die die Kulturen dieser Welt vergleichend erschließt und damit den Versuch unternimmt, den unermesslichen Reichtum, den das Schaffen der Menschheit hervorgebracht hat, zu veranschaulichen. In ergänzenden Sonderausstellungen wird ein ganzheitliches Kulturverständnis vermittelt und eine Brücke zwischen Gestern und Heute, aber auch zwischen den Kulturen und Menschen dieser Welt geschlagen.
Textile Kunst aus Afrika
Sonderausstellung im Haus der Völker vom 23. Mai 2010 – 12. September 2010
Nirgendwo lässt sich die alte Technik des Webens besser veranschaulichen als in Afrika. Hier scheint die Zeit still gestanden zu sein, denn in all den Jahren des industriellen Aufbruchs, in denen anderenorts tradierte Handwerke verschwunden sind, hat sich südlich der Sahara die Zunft der Weber gegen die Macht der Importe und die eines erbarmungslosen Marktes behaupten können. Das mag wohl daran liegen, dass die Stoffe, egal ob sie im profanen oder rituellen Umfeld Verwendung finden, immer auch Träger von Informationen und geheimen Symbolen sind. Was dem westlich erzogenen Menschen als belangloses Muster erscheint, das kann für den Afrikaner ein verschlüsselter Hinweis oder auch eine von Tabus umgebene Information sein.

Erweitertes Angebot im Naturparkhaus Hinterriß – Kostenloser Eintritt für Gäste der Silberregion Karwendel
















